Wagenheber für tiefergelegte Pkw

flachen Wagenheber für getunte Autos

Wagenheber gibt es in den verschiedensten Variationen. Sie unterscheiden sich von der Größe, der Tragkraft, der Hubhöhe und von der Höhe der Preislage.

Gerade für Fans der Tuningszene ist es wichtig, den geeigneten Wagenheber für das tiefergelegte Auto zu finden. Damit die Wahl auf den passenden Heber fällt, sollte im Vorfeld entschieden werden, über welche Eigenschaften er verfügen soll. 

Die Auswahlkriterien


Bei Wagenhebern sollte darauf geachtet werden, für welchen Zweck er eingesetzt werden soll. Gerade für tiefergelegte Autos ist es wichtig, dass der Wagenheber flach ist, damit dieser unter dem nahe am Boden liegenden Fahrzeug geschoben werden kann.

Für einen unregelmäßigen Gebrauch sind die günstigen Modelle durchaus zu verwenden. Sollte der
Wagenheber jedoch im Dauereinsatz sein, so ist ein hochwertiger Heber im höheren Preissegment empfehlenswert.

Diese hochwertigen Wagenheber unterscheiden sich vor allem in der Qualität ihres Materials sowie der Hydraulikpumpe.

Die Unterschiede der erhältlichen Wagenheber


Der Klassiker der Scherenwagenheber:


Der Scherenwagenheber ist der Klassiker. Er verfügt über eine Tragkraft von bis zu 1,5 Tonnen und erreicht eine Hubhöhe von 90 bis 360 mm. Am bekanntesten ist er in der Rautenform, allerdings ist dieser auch als einarmiger Storzwagenheber erhältlich.

Der Klassiker ist auch gleichzeitig der günstigste seiner Art. Bei diesem System wird nach dem sogenannten Kniehebelprinzip gearbeitet. Das bedeutet, dass durch das Drehen der Kurbel das Auto in die Höhe gehoben wird.

Der Scherenwagenheber kommt dabei ganz ohne eine hydraulische Mechanik aus. 

Der Rangierwagenheber für Tuningfans:


Der Rangierwagenheber ist im Profi-Bereich einsetzbar. Denn dieser hat eine Tragkraft von 2 bis 4 Tonnen und eine Hubhöhe von 80 bis 800 mm vorzuweisen. Bei diesem Modell sind hochpreisige Varianten erhältlich. Er weist eine mittels Öldruck arbeitende Hydraulik auf und besitzt eine hohe Manövrierfähigkeit.

Der Hydraulikbehälter ist mit Öl gefüllt. Da das Öl im Behälter nicht verdrängt werden kann, taucht der Kolben in das Öl, sobald der Pumphebel betätigt wird. Der Kolben, der sich auf der Gegenseite befindet wird dabei nach oben geschoben, worauf auch das Fahrzeug aufliegt. Dies hat den Effekt, dass sich das Auto anhebt.

Zur Ausstattung des Hebers gehört ein Wagenheberteller. Dieser Teller verfügt in der Regel über eine Gummiauflage, der ein sicheres Ansetzen an die Karosserie ermöglicht. Allerdings ist ein ebener Untergrund für den perfekten und sicheren Stand des Rangierwagenhebers notwendig, denn dieser bewegt sich leicht mit.

Ein großer Kraftaufwand ist auch nicht notwendig, da viele Modelle über ein Pedal mit Pumpvorrichtung verfügen. Bei der Anwendung sollte unbedingt darauf geachtet werden, die Auskerbungen des Fahrzeuges zu verwenden, da sonst Brüche an der Karosserie entstehen können.

Dieser Wagenheber ist sehr flach und aus diesem Grund hervorragend für tiefergelegte Pkw geeignet. 

Der starke Stempelwagenheber mit Hydraulik:



Bei schweren Fahrzeugen ist der Einsatz eines Stempelwagenhebers erforderlich, denn dieser weist eine Tragkraft bis zu 30 Tonnen auf. Er erreicht zudem eine Hubhöhe von 180 bis 470 mm.

Es gibt bei dieser Art von Wagenheber die Variante mit Hydraulik oder Pneumatik. Die maximale Hubhöhe ist gering, kommt aber trotzdem bei Wohnmobilen oder aber im Nutzfahrzeugbereich zum Einsatz. 


Der Luftkissenwagenheber:



Der Luftkissenwagenheber wird auch als Ballonwagenheber bezeichnet. Dieser Wagenheber schafft eine Hubhöhe bis 600 mm und hat eine Tragkraft von bis zu 3 Tonnen vorzuweisen.

Mittels Abgasen erfolgt der Hebevorgang des Autos. Der Teil, der den Wagen dabei anhebt, ist eine Art robuster Sack, der aus Kunststoff besteht. An einem Ende des Sacks ist ein Schlauch montiert, welches auf dem Ende des Auspuffes des Fahrzeuges gesteckt wird.

Der Sack oder auch Ballon füllt sich dann mit den Abgasen des Auspuffes, nachdem das Auto gestartet worden ist. Dieser Vorgang erzeugt den Hebeeffekt. Für diese Art des Wagenhebens wird so gut wie keinerlei Eigenkraft benötigt und ist gut geeignet um beispielsweise Reifen zu wechseln, gerade bei einer Reifenpanne.

Nachteilig ist, dass der Sack sehr gut gelagert werden muss, damit dieser keinen Schaden erleidet. Auch sollte der Untergrund für die Stabilität des Sacks eben sein.  Der Rangierwagenheber hat sich als die beste Variante für tiefergelegte Autos etabliert. Doch diesen gibt es in verschieden Ausführungen. So zum Beispiel Stahl, Aluminium oder aus gemischten Materialien. Die Ausführungen aus Stahl zählen zu den robusten.  Mittlerweile sind Scherenwagenheber als Wagenheber mit Hydraulik erhältlich. Sie sind sowohl flexibel als auch leicht und sind vor allem in flacher Ausführung erhältlich. Also bestens geeignet für tiefergelegte Fahrzeuge.  Der Rangierwagenheber ist eher für den stationären Gebrauch geeignet, da er ein sehr hohes Eigengewicht aufweist. Für den Gebrauch auch unterwegs eignet sich der Scherenwagenheber hervorragend. Den Wagenheber für tiefergelegte Pkw kann bequem und zeitsparend im Onlinehandel erworben werden.